Susanne Volkmer
Ich finde Wege
Meine erste Radreise habe ich mit 14 geplant
Fünf Mädchen, fünf Fahrräder, null Ahnung vom Kartenlesen – und ich fest entschlossen, das herauszufinden. Am Ende war meine Planung wohl so überzeugend, dass wir tatsächlich alleine losradeln durften.
Unterwegs haben wir ständig angehalten, verglichen, diskutiert: Sind wir noch richtig? Das hat gut funktioniert. Nur auf der vermeintlich leichtesten Etappe haben wir uns verquatscht – und dann komplett verfahren.
Seitdem weiß ich: Nottulns Baumberge sind für Radfahrer wirklich Berge. Und ein harmlos aussehender Waldweg wird zur Qual, wenn man sein Rad bergauf durch tiefen Sand schieben muss. Dinge, die in keiner Karte stehen.
Auch spannend:
wie Gruppen ticken. Solange alles gut läuft, wird gerne gemeinsam geplant. Wird es schwierig, richtet sich der Blick plötzlich auf „die Führung“ – auch dann, wenn vorher alle beteiligt waren.
Da habe ich erfahren, wie es gehen kann:
-
- mit einem ersten Plan loslegen,
- genau hinschauen,
- unterwegs nachjustieren
- – und weiterfahren.
Heute nennt man das „agiles Vorgehen“.
Für mich ist es einfach MEIN Ding.
Mich fasziniert der Nutzen von Wegbeschreibungen / Tracks.
Nicht als starre Vorgaben, sondern als Hilfe zum Losgehen und als Orientierung, die trägt, auch wenn sich unterwegs etwas ändert.
Seit vielen Jahren schreibe ich auch "Tracks" für Führungskräfte. Hilfreiche Orientierungspfade, die Abkürzungen zeigen, Mut machen, den Einstieg erleichtern und Sicherheit beim Kurs-Halten geben.
Das prägt meine Arbeitsweise bis heute.

Zahlen Daten Fakten
Branchen:
v.a. Bildung, Soziales, Gesundheit
2025 Inqa Coach
2021 Life Online Trainerin i
2019/20 Agile Organisationsbegleitung,
3-teilig i
2017 Scrum Master i
2007 Großgruppenmoderation i
2007 Facilitation i
2004 Mastercoach DGfC / RTC i
2003 systemische Coach i
2001 Integrative Organisationsentwicklung i
- Systemisches Coaching und Agile Organisationsentwicklung
für klare kollegiale Führung - angestellte Wurzeln in Wissenschaft, Jugendhilfe und Personalberatung
- Führungs-erfahren.
Erziehungswissenschaftlerin und
Sozial-Betriebswirtin
Meine Grundhaltung ist Navigation
- Ich nutze eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden, abgestimmt auf die jeweilige Situation und keiner Denkschule verpflichtet.
- Mein Werkzeugkoffer ist gut gefüllt. Mit meiner Erfahrungen biete ich viele Hilfestellungen und Tracks, aber niemals Rezepte.
In komplexen Situationen entstehen tragfähige Wege im Gehen. Und im gemeinsamen Arbeiten mit dem, was da ist.
Ich arbeite direkt. Fragend. Und dann pragmatisch-lösungsorientiert. Mit feinem Humor und fokussierter Leichtigkeit.
Augenhöhe bedeutet für mich nicht Schonung.
Sondern: Spannungen aushalten, Entscheidungen treffen, Verantwortung benennen und tragen.
Sichere Räume zu schaffen ist meine Spezialität.
Nicht als Schonraum, sondern als Lern- und Arbeitsraum.
Ein Raum, der auch trägt, wenn es widersprüchlich wird –
und in dem gemeinsames Denken und Handeln möglich bleiben.
Leichtigkeit ist für mich nicht Nettigkeit, sondern Arbeitsbedingung. Unter Druck wird Denken eng. Erst wenn Menschen sich sicher fühlen, werden sie beweglich. Dann entstehen Entscheidungen, die tragen. Und Veränderungen, die bleiben.
Manchmal braucht es liebevolle Provokation, damit Bewegung entsteht. Nie, um zu verletzen – sondern um festgefahrene Muster zu lösen und Handlung wieder möglich zu machen.
Ich bin wetterfest und Sturm erprobt und auch dann noch da,
wenn es ungemütlich wird. Bei Gegenwind. Bei Emotionen.
Bei offenen Konflikten.
All das entlastet. Vielleicht nicht sofort. Aber nachhaltig.

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9 Dinge über mich
Keine Lust Zeit zu verschwenden. Nicht meine - nicht Ihre
Seit Jahrzehnten bin ich in der Begleitung von Führungskräften unterwegs. Mit meinen 64 Jahren habe ich mehr als tausend Menschen dabei unterstützt, schneller zu ihren eigenen Lösungen zu finden.
Meine Erfahrung macht mich heute klarer, direkter und manchmal auch ungeduldiger.
Weite Wege
Ob zu Fuß oder per Rad: Ich liebe weite Wege.
Das Unterwegssein als Wanderin oder Pilgerin. Draußensein, Landschaften, Wege, Begegnungen – ich liebe alles daran. Mein bisher weitester war der Weg von Bielefeld nach Santiago de Compostela: 3200 Kilometer, in mehreren Etappen innerhalb von zwei Jahren.
Analog oder digital?
Eindeutig beides. Ganz nach Bedarf und Kontext.
Analog zu arbeiten entspricht mir sehr. Z.B. liebe ich Karten. Historische Atlanten. Analoge Bilder von der Wirklichkeit.
Aber meine Tracks schreibe ich schon seit Jahrzehnten digital am Rechner und nutze GPS zur Navigation.
Digital ist vieles oft einfacher und praktischer. Seit 6 Jahren biete ich neben analogem Coaching auch Online-Coaching an, - auch als Lehrcoach.
Und auf meine KI-Mitarbeitenden möchte ich definitiv nicht mehr verzichten.
Entfaltungs-Werkstatt
So heißt meine Firma seit 2002. Entfaltung beschreibt immer noch gut das, was ich tue: Ich unterstütze Personen, Teams und Organisationen bei ihrer beruflichen Potenzialentfaltung. Die Potenziale sind da. Ich bin die Hebamme, die hilft sie ans Licht und zum Wachsen zubringen.
Werkstatt, weil bei mir jede:r selbst arbeiten muss. Ich verkaufe keine Fertigprodukte. In meiner Werkstatt erarbeiten wir die Lösungen gemeinsam.
Pusteblume?
Die Pusteblume in meinem Logo ist etwas für den zweiten Blick. Leicht. Fast beiläufig. Und genau das täuscht.
Ihre Samen bleiben jahrelang keimfähig. Die Wurzeln sind stark genug, um sogar Asphalt zu sprengen.
Der Löwenzahn sorgt als Heilpflanze für Reinigung und Klarheit und dafür, dass die Organe wieder besser funktionieren.
Dinge klären sich, Zusammenhänge werden verständlicher, Handlung wird wieder möglich.
Menschen
Meine Kunden sind Menschen. Jede:r auf ihre und seine Art einzigartig und besonders.
Bei den Coachings sind es etwa gleich viel Frauen wie Männer.
Für manche bin ich „die einzige Frau, von der ich mir was sagen lasse. Aber erzählen Sie das nicht meiner Frau.“
Und das, obwohl (oder weil?) ich seit 50 Jahren "schwer Feminismus habe - und das geht auch nicht mehr weg".
Gerechtigkeit ist für mich ein wichtiges Motiv.
Bunte Eminenz
„Bunte Eminenz“, so wurde ich von einer Gruppe von Führungskräften im Feedback beschrieben. Erst war ich irritiert, nach der Erklärung habe ich mich gefreut und den Titel angenommen.
"Bunt, nicht grau, voller Wissen, Ideen, Methoden und ohne jedes Schema F. Jemand, die Anderen die Bühne überlässt und sie strahlen lässt."
Zu-Mutung
Das mit dem Mut meine ich ernst. Zu-Mutung hat bei mir Methode. Das kann herausfordern, aber auch sehr wirksam sein.
„Ich merke, wie wir wachsen, weil Sie mir und uns etwas zumuten. Sie vertrauen auf unseren Mut.“ So die Direktorin einer Sekundarschule bei einer Schulfusion.
Vielklang
Auch wenn ich keine herausragende Stimme habe, gehört singen zu meinem Leben: klassisch, a cappella oder improvisiert.
Wenn sich viele unterschiedliche Einzelstimmen nach und nach zu etwas Großem fügen. Wenn aus Vielstimmigkeit Resonanz und ein gemeinsamer Klangraum und Einklang im Vielklang entsteht.
Das liebe ich auch sehr an meiner Arbeit mit (großen) Gruppen.
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